Gewerkschaft fordert klares Signal von Bundeswirtschaftsminister Altmaier

IG Metall Kste sieht neues Offshore-Werk in Cuxhaven als "derzeit einzigen Lichtblick" in der Windkraftbranche

(05.06.2018) Angesichts der Erffnung des Offshore-Werks von SiemensGamesa in Cuxhaven, zu der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Niedersachsens Ministerprsident Stephan Weil (SPD) am Dienstagnachmittag erwartet werden, hat die IG Metall Kste ihre Forderung nach einem strkeren und schnelleren Ausbau der Windenergie bekrftigt. "Wir erwarten von Wirtschaftsminister Altmaier dazu in Cuxhaven ein klares Signal", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Die Bundesregierung muss die im Koalitionsvertrag angekndigten Sonderausschreibungen fr Windenergie an Land und auf See zgig umsetzen. Die Unternehmen brauchen einen verlsslichen Ausbaupfad. Nur so lassen sich Beschftigung und Standorte in der Zukunftsbranche Wind sichern", so der Gewerkschafter.

Das neue Werk in Cuxhaven sieht Geiken als "derzeit einzigen Lichtblick". "Ohne die Ansiedlung und die neuen Arbeitspltze wre es noch dsterer in der deutschen Windkraftbranche", so der Gewerkschafter. Auch SiemensGamesa baue in Deutschland Personal ab. Das Werk in Cuxhaven sei davon ausgenommen, bleibe jedoch hinter den Erwartungen zurck und erreiche die angekndigten 1000 Arbeitspltze zunchst nicht. "Mit der Tarifbindung, auf die wir uns mit Siemens schon frhzeitig geeinigt hatten, setzt das Werk in Cuxhaven einen Standard fr die Windindustrie. Die Beschftigten arbeiten nach dem Flchentarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie und werden auch so bezahlt. Das Unternehmen zeigt damit, dass saubere Energie und gute Arbeit zusammengehren", erklrte Geiken.

Die Situation der Beschftigten in den deutschen Windkraftunternehmen bezeichnet Geiken als "extrem angespannt". Seit Anfang vergangenen Jahres seien bereits mehr als 2000 Arbeitspltze verloren gegangen. Die Unternehmen haben Werke wie Senvion in Husum, Powerblades in Bremerhaven oder Carbon Rotec in Lemwerder geschlossen. Durch den Kahlschlag in einigen Unternehmen verliert die Branche wichtiges Know-how und damit ihren entscheidenden Vorteil im internationalen Wettbewerb", so der Gewerkschafter. Bei Windenergie an Land sei der deutsche Markt durch das neue Ausschreibungssystem eingebrochen. Auch Wind auf See bleibe durch die Deckelung des Ausbaus hinter den Erwartungen zurck.



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